Homepage


Neue Beiträge

Shadowrun returns
von: Cedric 25. Apr 2012, 16:52 zum letzten Beitrag 25. Apr 2012, 16:52

German HipHop
von: Cedric 14. Mär 2012, 10:50 zum letzten Beitrag 14. Mär 2012, 10:50

Der Postillon
von: Cedric 2. Dez 2011, 12:31 zum letzten Beitrag 2. Dez 2011, 12:31


Suche

  


Bot Tracker

Google [Bot]
18. Jun 2018, 08:19
Exabot [Bot]
29. Mai 2018, 06:40
Yahoo [Bot]
15. Dez 2017, 08:43
Alexa [Bot]
26. Okt 2017, 22:55
MSNbot Media
14. Mai 2017, 16:50


Kategorien


Hintergrundfetzen, Die Geschichtsschreibung von morgen

Bereich der Serenity-Kampagne "Heroes of the Republic"

Hintergrundfetzen, Die Geschichtsschreibung von morgen

Beitragvon Sidekick » 9. Mär 2009, 13:59

Wie im Konzept bereits erklärt gibt es eine zweite Erzählperspektive. Die Aktionen, Ereignisse und Personen der Handlung werden in Ferner Zukunft von Geschichtsschreibern gedeutet, Interpretiert oder frei Erfunden. Manchmal werden alte Texte ausgegraben, manchmal Dinge erfunden. Dieses fortgeführte Sammlung IT-Texte soll einen einblick in die Welt von Morgen liefern.


Unsere Marshalls sind etwas besonderes.
Es gibt bis zum heutigen Tage keine zentralisierte Ausbildung für Marshalls, anders als bei den Infanteristen der ADF* oder dem CPC**.
Vor ein paar Jahren fragte mich ein Parlamentsabgeordneter mal, ob das RAMC*** nicht mit einer zentralisierten Ausbildung und Anwerbung besser und effektiver währe.... und meine Antwort ist eindeutig.
Gäbe es eine zentrale Ausbildung für Marshalls, währen unsere Kräfte am Rim gleich. Sie hätten ähnliche Fähigkeiten, ähnliche Stärken und ähnliche Schwächen.
Somit währen Marshalls vorhersehbar, eine Schwäche, die als ganzes nicht zu akzeptieren ist. Jedes unserer Marshall-Teams ist anders aufgebaut und handelt anders, und somit wissen unsere feinde niemals, wie unsere Marshalls reagieren. Sie sind einzigartig, jeder von ihnen. Und es sind die Besten, die am Rand unserer Zivilisation für Ordnung sorgen.
Kann man einem entkommen, klappt es beim nächsten nicht. Kann man einen Besiegen, so scheitert man beim Nächsten und bezahlt für seinen Copkill. Findet man eine schwache Seele, die sich bestechen lässt, so gibt es 100 loyale, die derartigen Verrat bekämpfen. Jeder Tag ist eine Prüfung für unsere Marshalls, und jeden Tag beweisen sie ihren Wert.
Keine Uniform ziert ihre Körper und keine Orden erzählen von ihren Taten. Alles, was sie haben ist ihre Marke... und für diese, und für die Zivilisation für welche die Marke steht, tun sie alles.
Supreme Marshall F. Reveyan, über die Marshalls der Allianz. 2511


Anm.:
*: Alliance Defense Force, Streitkräfte der Allianz
**: Core Police Corps, Polizeidienst der Kernwelten
***: Rim Alliance Marshall Corps, Grenztruppendienst der Allianz


Für die Marshals war vieles Wichtig, doch das Wissen über die Umwelt war stets das, was Marshals am Leben erhalten hat. Ein jeder musste in das feine soziale Netz eingewoben werden, das jeden umgab. Man musste empfindlich werden für die Menschen und Organisationen seiner Umwelt.

Denn an den Grenzen steht jeder auf seiner eigenen Seite, und es wäre eine schöne Sache gewesen, wenn die Marshals in ihrer Funktion als "die guten" nicht eine eigene Seite bilden würden. Doch das taten sie. Sie taten es, weil es die einzige Möglichkeit war, am leben zu bleiben, um ihren Job zu machen stellten sie sich auf du mit Personen und Organisationen, welche man eher als natürlichen Feind eines Gesetzeshüters verstand.
Jeder MO hatte mit seiner Crew einen Günstling, seinen "Protegee", eine Person mit Unterweltkontakten, welche Informationen und Schutz bot.... wahrlich ein Tanz mit dem Teufel, den aber früher oder später jeder wagte.

-Erzählungen von der Grenze, Diverse Autoren, Quelle unbekannt
(Geschichtsband über das Leben von Grenztruppen, verfasst und gesammelt während der Allianz-Ära)

Die Randwelten waren seit dem Unification-War vollends vom Wohlwolllen der Allianz abhängig. Der Handel wurde reglementiert, die Siedlerströme kontrolliert und bestimmte Gewerbebereiche, z.B. der Maschinenbau oder die Treibstoffproduktion verboten.
Daher blieb den Randwelten nichts anderes übrig, als zu improvisieren. Hierzu war nicht nur das Recycling verbrauchter Materialien nötig, sondern auch die Aufarbeitung verfallener Geräte, das umfunktionieren von Aggregaten oder auch unkonventionelle Personalpolitik, welche ähnliche Formen wie die Sklaverei annahm.
Jeder Gouverneur oder Machthaber hatte ein Problem gemein mit allen anderen planetaren Machthabern im Randgebiet: Er besaß "technisch gesehen" Rohstoffe un unbezahlbarem Wert, doch fehlt die Infrastruktur und das Personal, diese zu gewinnen, aufzuarbeiten oder zu verkaufen.
Jeder Machthaber ging da eigene Wege, von Leibeigenschaften auf Higgin´s Moon bis hin zu Siedlungsprämien auf Whitefall war alles Möglich, um wildes Land nutzbar zu machen. In sofern konkurrierten an den Randwelten auch Soziale Systeme untereinander, da ja viele der Terraformten Monde ähnliche Rohstoffe boten, meist Mineralien und Silicate für die Hochleistungs-Keramik, doch auch die Kapazitäten für Nahrungsmittel, Erze oder Schwermetalle waren denkbar.
Nach dem U-War waren viele terraformte Monde unbewohnt und de jure Allianzeigentum. Das Bergbaukonsortium kaufte viele Monde für ein Handgeld, wertete die Nutzbarkeit und nutzte die wertvollen selbst. Die weniger Nützlichen wurden weiterverkauft, darunter ein Großteil des Heinlein-Systems und Athen´s. Da jeder, der das Angebot zahlen konnte, einen Planeten besitzen konnte entstanden so eine vielzahl eigenständiger Regieme, Diktaturen, Republiken und Monarchien, welche häufig nichtmal der Allianz angehörten, und somit von den Handelsbeschränkungen besonders Hart getroffen wurden.

-Von Terra zur Allianz... und Zurück, die Geschichte einer Republik
Crossing the Channel on a stormy day in a patchworked amphibious car?
Come on... how hard can it possibly be?
- Aaaah, how I missed this tingling feeling of terror whenever someone sayd this.
Sidekick
 
Beiträge: 179
Registriert: 02.2009
Geschlecht:

Re: Hintergrundfetzen, Die Geschichtsschreibung von morgen

Beitragvon Sidekick » 9. Mär 2009, 14:19

Eines der berühmtesten Schiffe der wilden Ära des Unification Wars war ein ziviles, was die größte Satire dieses Konflikts ist. Die V018A2-Mile High war ein Vergnügungsschiff.
Gebaut 2487 in den Vanderbeam-Werften bei Londinum war es eines der ersten neuen Patroullienboote für die Allianz, doch die A-Klasse der Patroullienboote, intern "Valkyre" genannt schaffte es niemals in den aktiven Dienst. Zu teuer, zu komplex, zu anfällig... und zu allem überfluss ohne entsprechende Kapazitäten für bewaffnung und Personal war es eher Ungeeignet für militärische Zwecke. Den großen Vorteil, eine ungeschlagene Agilität und Geschwindigkeit in der Mid-Bulk-Kategorie vermochte man nicht so recht als Verkaufsargument durchzusetzen. So landeten diese Schiffe auf dem freien Markt, wo sie mehr oder weniger verschwanden. Das einzige bekannte Schiff dieser Baureihe wurde von Magnus Spartas gakauft und "Mile High" genannt.
Der Laderaum wurde zum Kasino umgebaut, die Pantry erhielt eine gut bestückte Bar, der ehemalige Waffenraum erhielt einen Billiardtisch. Die Crewquartiere wurden zu privaträumen umgebaut. Die Mile High war somit ein fliegender Club, mit Glücksspiel, Prostituierten und allen anderen denkbaren Vergnügungsarten, welche sich die reichen und wichtigen Personen dieser Zeit so gerne hingaben.
Berühmt wurde die Mile High jedoch im Krieg durch etwas, was sich "Fronttourismus" nannte. Reiche, Adelige, Konzernfunktionäre reisten mit der Mile High durch das Verse an die Fronten des Unification Wars. "Wie ein Geisterschiff", so Offiziere der Allianzstreitkräfte tauchte die Mile High in der Vordersten Kampfzone auf, nahm Browncoat-Anführer auf um diese zu evakuieren oder einfach nur eine wilde Party zu veranstalten. Alle versuche, die MileHigh aufzugreifen, schlugen fehl. Sie verschwand genau so schnell und unberechenbar, wie sie auftauchte und verdiente mit diesem Geschäft eine ungeahnte und bis dato unbekannte Summe. Man spricht von Beträgen um 1000Credits je Frontrun je Person, andere Gerüchte gehen sogar von 5-10 tausend Credits aus.
Zum ende des U-Wars, 2512 verliess Magnus Spartas jedoch sein glück. Der Reaktor überhitzte und brannte die Sensorik durch, womit die Mile Hign ohne Gegenwehr in eine Patroullie des RAMC geriet und aufgegriffen wurde.
Spartas und seine Crew wurden wegen Zollvergehen, Wiederstand gegen die Staatsgewalt, Fälschung, Erpressung, verletzung von Flugverbotszonen und diversen anderen verbechen verurteilt und sitzen seither auf Dyton in der Strafkolonie in Haft.
Der Verantwortliche Senior Marshall, Frederic O Riley wurde für diesen Erfolg belobigt und erhielt den Posten des Chief Marshalls auf Los Santos und platzierte die Mile High als persönliche Trophähe und als Zeichen der Stärke des RAMC vor der Basis auf Los Santos.

- Berühmte Schiffe und Raumfahrzeuge in der Allianz, 2517
Crossing the Channel on a stormy day in a patchworked amphibious car?
Come on... how hard can it possibly be?
- Aaaah, how I missed this tingling feeling of terror whenever someone sayd this.
Sidekick
 
Beiträge: 179
Registriert: 02.2009
Geschlecht:


Zurück zu "Heroes of the Republic (Serenity RPG)"

 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron