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ADTC-Memo: Marker Island Interna

Shadowtalk nach dem Crash 2.0 (also ab 2065)

Moderator: Cedric

ADTC-Memo: Marker Island Interna

Beitragvon Sidekick » 1. Dez 2010, 18:51

Hinweis zu diesem Shadowtalk:
Die interaktion hier spielt sich auf der zentralen basis auf Marker Island in einem internen Netzwerk statt. es ist für jeden Projektteilnehmer möglich, die Informationen hier zu lesen und zu kommentieren. Alle können auch ihrerseits Informationen austauschen, welche nicht im Seattler Knoten gehandelt werden. Eine Interaktion der Spieler mit den Schattennetzwerken ist nur mit geeigneten Connections möglich.

"Von Michael Masters, Leiter MIRP
an: Zentralen Projektaufsichtsrat ADTC
CC Teilnehmer und Mitarbeiter des Marker Island Research Project

Mit Freuden kann ich ihnen die ersten Eignungstestergebnisse präsentieren. Wie zu erwarten, schlossen viele Teilnehmer den Test erfolgreich ab und sind somit für eine Teilnahme an der Projektreihe qualifiziert. Uns stehen somit viele Möglichkeiten offen, die Upgradephase des Projekts zeitig auszunutzen.
Die drei erfolgreichsten Teams sollten zuerst in die Upgradephase eingebracht werden, Doktor Golgi sieht sich bereit, diese Phase zu überwachen, da die körperlich-medizinischen tests allesamt ebenso positiv ausfielen.
Sobald ihre Zustimmung eingetroffen ist, werden wir mit der zweiten Phase beginnen. Mit erhabenen Grüßen, MM."




"Vom Zentralen Projektaufsichtsrat,
an Michael Masters, Leiter des MIRP,
CC Teilnehmer und Mitarbeiter des Marker Island Research Project

Sehr geehrter Herr Masters,
die Entscheidung, nach bereits einem Testlauf in die Upgradephase über zu gehen, misfällt uns zutiefst. Ein Blick in die Testbedingungen und die Ergebnisse bestärken uns in der Ansicht, dass dieser Test keine Aussagekraft besitzt. Die Bedingungen des Einsatzes erforderten lediglich Reaktionskompetenzen und keienswegs offensives Talent, ebensowenig wurden durch ihre Testreihe Schwächen im Handlungskonzept von Non-Upgrade-Foot-Units (NUFU) gezeigt.... wie sollen wir denn beurteilen, dass ihre UFUs im Einsatzfall besser sind, wenn die Simulationen nicht auf die Vorzüge dieser Upgrades eingehen?

Eindeutig, der erste Testlauf kann unserer Wahrnehmung nach nur eine Vorentscheidung über die Auswahl der Testreihenteilnehmer sein. Daher erhalten sie hiermit die Anweisung, ein zweites, komplexeres und anspruchsvolleres Szenario durchzuführen. Sie erhalten die Mittel für das C-19 Szenario nach Simulationsrichtlinie. Ebenso hinterfragen wir, warum sie das LT-2-Oppositionspersonal nicht eingesetzt haben. Die Simulation war ohne diese Kräfte deutlich zu einfach und für eine minimalkoordinierte Gruppe schon zu Gewinnen.

Wir möchten, dass dieses Projekt mit grösstmöglicher Sorgfalt, nicht mit bestmöglicher Geschwindigkeit durchgeführt wird. Wir müssen nicht darauf eingehen, dass Pfusch durch Hektik letzendlich mehr Zeit kostet als angesetzt ist.
- Central Project Seating; ADTC, Seattle"

"Soll das heissen, der Waldspaziergang war umsonst? Bummer!"
-Gold-11, Team beta

"Egal, dann machen wir es halt nochmals schneller und härter als zuvor. Schockt uns garnicht, im Notfall treten wir auch nen Troll um."
-Red-2, Team alpha

"Details zum weiteren Testlauf kommen in wenigen Tagen, nutzen sie bis dahin das Sportangebot, die Trainingseinrichtungen und besuchen sie die medizinischen Einrichtungen zum Feintuning ihrer Komponenten.
Das kommende Szenario ermöglicht es ihnen, mehr eigene Planung einfliessen zu lassen und mehr Kontrolle über ihren Materialeinsatz auszuüben. Daher sollten sie sich intern über Führung und Taktik klar werden.
-Michael Masters"
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Re: ADTC-Memo: Marker Island Interna

Beitragvon Cedric » 4. Dez 2010, 12:43

"Stimmt. War wirklich ein Kinderspiel. Macht aber nichts, so ist wenigstens die Spreu schon vom Weizen getrennt. Wer das nicht hingekriegt hätte, wäre höchstens geeignet, den Verkehr auf dieser Insel zu regeln."
- Blue Jester, Team gamma
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Re: ADTC-Memo: Marker Island Interna

Beitragvon Sidekick » 12. Dez 2010, 15:54

"Von Michael Masters, Leiter MIRP
an: Zentralen Projektaufsichtsrat ADTC
CC Teilnehmer und Mitarbeiter des Marker Island Research Project

Hier sind die Ergebnisse des zweiten Testlaufs;

Team Alpha: Fehlschlag, zudem Verlust von Blue 11 und Gold 4
Die Anzahl von 8 verursachten Fatalities im Oppositionspersonal ist ärgerlich, zudem haben die Teilnehmer von Alpha durch diese Härte die fatalen Reaktionen auf ihr Team provoziert.Der Missionsablauf offenbart die notwendigkeit der Upgrades in Fronteinheiten.

Team Beta: 70% Erfolg durch das aussachalten des Senders, aber durch das intaktlassen des gelieferten Ersatzteilkontingents. Die Basis wäre 20 Stunden ohne Langstreckenkommunikation, jedoch nicht dauerhaft. Der Test gilt als Erfolg. In Prüfung befinden sich Sensorspoofings, welche den Missionsabluf zu lasten der anderen Teams beeinflusst haben können.

Team Gamma: 80% Erfolg, %$?Datenverlust 21mp$&%
Der Verlust von 1 Technischen Servicepersonal ist die kritische Komponente in der Auswertung des Ablaufs, jedoch gilt zu berücksichtigen, dass das Feuer im improvisiertem Dronenlager nicht direkt durch das Team verschuldet wurde. Ebenso oblag es dem LT-2 Personal, welches in dieser Übung die opposition führte, die Basis zu verändern. das improvisierte Dronenlager fing feuer und stürtzte zusammen, wobei ein TSP in den Flammen verstarb. Der Verlust einer Person im Oppositionspersonal ist wiederum zu vernachlässigen.

Aufgrund dieser Ergebnisse werden Blue Jester, Gold-13, Green 12, Red 2, Red Wizard, Gold 7, Blue Wizard, Red-5, Gold-4, Red-1, Green-7, Blue-4 und Red-7 die erste Welle der Upgradephase ausmachen. Die Impantatphase beginnt ASAP, genaue Termine für den Individuellen termin werden direkt zugestellt.
Die Teams Beta und Alpha werden aufgelöst und restrukturiert, Team Gamma bleibt in der Besetzung erhalten.

Mit erhabenen Grüßen, MM."

Vom Zentralen Projektaufsichtsrat,
an Michael Masters, Leiter des MIRP,
CC Teilnehmer und Mitarbeiter des Marker Island Research Project

Sehr geehrter Herr Masters, Sehr geehrte Projektteilnehmer,
ich gratuliere ihnen zu dem Erfolg der zweiten, entscheidenden Testreihe. Sie werden in den kommenden Tagen mit einem Projekt vertraut werden, welches die Zukunft von ADTC sichern wird und die moderne Infanterie grundlegend verändern wird. Ihnen sollte ein Aspekt bei der zweiten Übung klar geworden sein: Planung ist das Vertauschen von Zufall mit Irrtum. Irrtümer im Handeln, fehler in der Übersicht oder Auflärung sind Fatal. Im Gefecht bleibe niemals die Zeit, die eigenen Entscheidungen zu überdenken und sich rechtzeitig anzupassen. Das Paragon-System, welches wir in dieser Reihe erproben, wird derartige Fehler ausgleichen. Stellen sie sich vor, sie würden sich niemals mehr irren, wenn sie sich für eine von vielen Möglichkeiten in einem Gefecht entscheiden. Stellen sie sich vor, Aufklärungsfehler würden sich beim ersten Feindkontakt offenbaren. Stellen sie sich vor, mit 200%iger Effizienz zu agieren. Das Paragon-System kann all dies Möglich machen.

Wir bedanken uns für ihre Mühen und ihre Opferbereitschaft
- Central Project Seating; ADTC, Seattle"
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Re: ADTC-Memo: Marker Island Interna

Beitragvon Quizmaster » 12. Dez 2010, 17:14

"Ich persönlich finde es seltsam, dass der Fehlerfaktor MetaMensch durch gezielte falsche Informationen getestet werden soll. Wenn sie zuverlässige Ergebnisse wünschen, dann gilt es ebenso die Aufklärung vor der Mission zu simulieren indem eben eine Aufklährungsmission durchgeführt wird mit allen damit verbundenen Risiken. Ich bezweifle, dass, wenn wir selbst die Aufklärung durchgeführt hätten, so katastophal falsche Ergebnisse dabei entstanden wären.
Trotzdem gilt natürlich Regel 50: Manchmal hast du unrecht."
-Red Wizard, Team Gamma
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Re: ADTC-Memo: Marker Island Interna

Beitragvon Sidekick » 12. Dez 2010, 18:13

"Die Fehlerkoeffizienten der Aufklärung lagen bei 5%, der Faktor Täuschung wurde gewollt vom Oppositionspersonal eingebracht; hierzu zählen die Drohnen-Dummies und das Verlagern der Führungsunterkünfte zu einem Bunker-Nebenraum. Es liegt also weniger falsche Aufklärung zu Grunde als das Unvermögen, eine Täuschung rechtzeitig zu erkennen.
Weniger wichtig als die Veränderung des Wahrnehmungsaspekts wird im Paragon-Upgrade jedoch die Multitaskingfähigkeit der Einzelakteure im Team sein, Details hierzu nach der Implantationsphase.

-MM"

Vom Zentralen Projektaufsichtsrat,
anTeilnehmer des Marker Island Research Project
"Ein Unmut über die Mangelnde Aufklärung oder die Täuschungsmanöver ist zwecklos. Das Durchgeführte Szenario sollte den Worst-Case eines Fehlschlages im Feld simulieren. Wir sind und waren uns den Risiken dieses Szenarios bewusst und sind bereit, jedwede Probleme dieses Szanarioausganges auszutragen. Hierzu zählen auch die Entschädigungszahlungen für die ungeplanten Verluste während der Übhung und den überdurchschnittlichen Materialverbrauch. Überraschend, selbt für den Aufsichtsrat war die Effizienz des LT-2 Oppositionspersonals, weshalb wir hiermit die Empfehlung aussprechen, dieses personal für höhrere Übungs- und Testaufgaben einzusetzen.
Eine Teilnahme an der Projektreihe möchten wir vorerst ausschließen, diese Doktrin kann sich jedoch, nach Notwendigkeit und Situation, verändern.
Ein Jeder Projektteilnehmer muss sich der Bedeutung des Projekts bewusst sein. Wir befinden uns in einem Stadium, in welchem Simulationen, Farbkugeln und Trainingsszenarien keine Erfolge versprechen. Dieses Projekt muss und kann sich ausschließlich über reale Bedrohungen und Reale Fehler beweisen. Ein tatsächlicher Einsatz ist zwar aktuell nicht planbar, aber jederzeit eine Option.

Sobald die Implantationsphase abgeschlossen ist wird eine Rehabitilation und eine Gewöhnungsphase notwendig sein, zu diesem Zweck wird Masters einen Urlaubsplan erstellen.
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Re: ADTC-Memo: Marker Island Interna

Beitragvon Cedric » 13. Dez 2010, 13:37

"Aha. Wenn die Aufklärung eine Verlagerung von ca. 10-15 rollenden Tonnen Metall nicht mitkriegt, sehe ich da sehr wohl einen Fehler. Letztlich prallt das aber an uns ab, denn wir haben unser Ziel dennoch erreicht. Das Unvermögen der LT-2er, eine Lagerhalle zu bauen, die nicht abbrennt, wenn in ihr mit Gelmunition geschossen wird, zähle ich nicht zu unseren Fehlern. War ja nicht so, dass wir unverantwortlich viel Sprengstoff oder Zauberzeug eingesetzt hätten.

Aber was anderes: Man kann sich nur der Verantwortung und Bedeutung für irgendetwas bewusst sein, wenn man weiß, wofür. Wenn die verehrten Herren vom Central Project Seating also etwas präziser werden würden (was beim gegenwärtigen Informationsstand nicht allzu schwer sein dürfte), so könnte ich mir ihre Forderung nach Bewusstsein der Bedeutung vielleicht zu eigen machen...
BTW: Das gilt natürlich auch für anstehende Operationen...
- Blue Jester"
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Re: ADTC-Memo: Marker Island Interna

Beitragvon Sidekick » 21. Feb 2011, 00:22

Recovery-Bericht
13.04.2070
Executive Steven Chow
An den Zentralen Projektaufsichtsrat, Michael Masters
CC Projektteilnehmer des Marker Island Research Project
"Am 12.04.´70 23:53:12 sendete das Blue-6 Upgrade, welches zu Team Beta gehörte, ein Notfall-Signal aus. Die Situation war unklar, so wurde Team Gamma zur Aufklärung einbestellt. Das Signal konnte um 00:23, 00:53 und zuletzt um 01:23 widerholt gesendet werden. DIe Sendung um 01:43 blieb aus; zu diesem Zeitpunkt befand sich Team Gamma bereits im Aktionsbereich.
Um 2:15 gelang Blue Jester die erfolgreiche Extraktion der Software aus dem beschädigten Datenträger in sein Upgrade, zur Bergung des eigenen Programms musste Blue-6 jedoch wieder in den ursprünglichen Datenträger übertragen werden.
Um 2:37 wurde das Blue-6-Upgrade an das Recovery-Team übergeben und gesichert. Der Zustand des Blue-6 Upgrades ist schadfrei, auch wenn noch die Tiefendiagnose durchgeführt werden muss.
Durch die Verfallsrate wurde Blue-Jester teilweise beschädigt, eine genaue Schadensanalyse steht aus. Es sind jedoch während des Verfalls eine Rückkopplung auf den Anwender registriert; dieses sollte nach Handbuch nicht die Norm sein. Die Schadensgröße und die Umstände des Verfallschadens sind unklar, ebenso, warum die Software nicht selbstständig den Verfall durch eine Rückkehr in das Paragon unterband.
Die Rückkopplung der Verfallseffekte auf den Anwender ist als kritisch zu betrachten, die Reaktionen der Upgrades selbst sollten untersucht werden.

Der Umstand der Gefährdung des Blue-6 Upgrades ist aktuell unklar, hier steht die Untersuchung der Abteilung Sicherheit aus, ebenso müssen dei Daten des Gamma-Teams noch eingeholt werden. Eine gezielte Extraktion der Einsatzkraft zum Zwecke der Spionage erscheint nach der Analyse von Epsilon (Green) 12 unwahrscheinlich bis unmöglich. über die Motivation der Angreifer kann nur gemutmaßt werden.

Der Bergungseinsatz kann nach dem Erstbericht und der Ergebnisanalyse von Epsilon-12 als totalerfolg verbucht werden. Das Upgrade ist unbeschädigt und sicher, die Oppsition verblieb ohne Beobachter und Beweismittel. Externe Untersuchungen in dieser Sache sind nahezu unwahrscheinlich. Schäden beim Bergungsteam gab es nicht, das beobachtende Team Gamma wurde in seiner Substanz nicht gefährdet.

Es schließt somit dass "Recovery Blue-6" als erfolg und als erster Praxiseinsatz der Upgrades gewertet werden kann.-
- Exec Steven Chow


"Durchaus annehmbar. Ich bin für die Mitglieder von Team Gamma zu Gesprächen bereit, um tiefer gehende Auswertungen zu treffen; Gebäude AD, Raum 712.
Blue-6 kommt nach einer Routineuntersuchung in das Archiv. Team Beta soll seine Aufträge in eingeschränkter Personalstärke fortsetzen. Da keine unmittelbare Gefährdung ansteht überlasse ich das Team Gamma weiterhin dem Bereitschaftsstatus im Aktionsbereich Seattle, je nach Faktenlage kann man weitergehende Ermittlungen und Aufklärungen starten lassen."
-MM

"Diese Sachlage ist von unserer Sicht her keineswegs annehmbar, Masters.

ein Archivieren der Upgrades steht ausser Diskussion. Wir fordern eine Reimplantation des Blue-6 Upgrades ASAP, wir lassen diese Werte nicht im Regal verstauben, weil es einen unliebsamen Zwischenfall gab, dessen Details ihr Gefolgsmann zu vertuschen versucht. Die Upgrades müssen in den Einsatz kommen, um das Projekt nicht weiter zu verzögern, dazu zählt nicht nur Blue-6 sondern alle aktiven wie inaktiven Systeme.
Einerseits beglückwünschen wir, dass es einen Einsatzbeleg und einen Effektivitätsbeleg der Upgrades gibt. Doch gleichzeitig lassen derartige Strassenziele mit ihrem unkonventionellen Low-Tech-Kampf keine sinnvolle Auswertung zu. Wenn ein Praxiseinsatz durchgeführt wird, dann fordern wir die richtigen Einsatzbedingungen ein. Ädequat ausgerüstete Oppsosition mit konventionellen, vergleichbaren Taktiken. Und natürlich fordern wir, dass die Einsätze in einem Rahmen stattfinden, in dem sie unsere betriebliche Intigrität, also Legalität nicht untergraben.
Konkret bedeutet dies eine Teilhabe an Operation "Deep Cleaning", sobald die Teams bereit sind.
Zudem fordern wir eine lückenlose Aufklärung des Zwischenfalls. Wir möchten jedweden Hinweis nachgegangen haben und wissen, ob und wie unsere Projektteilnehmer gefährdet sind, wenn sie sich auf offener Strasse bewegen. Es ist ja nicht so, als ob wir keine Hinweise auf irreguläre Abläufe innerhalb ihrer Abteilung hätten. Speziell Team Alpha und Gamma scheinen hier Schwachpunkte in ihrer Personalwahl zu sein, Masters.
Wir nehmen an, dass die erwähnten technischen Detailprobleme mit einigen Patches zu regeln sind. Modifizieren sie die Upgrades, damit diese unliebsamen Störungen nicht mehr auftreten. Wir wollen dieses Jahr noch Serienreife erlangen."
- Zentraler Projektaufsichtsrat ADTC, Sondersitzung zum "Recovery Blue-6" Bericht

"Die Werten Herren des Projektaufsichtsrates möchten sich ihrer Funktion und Position vergewissern und sich in ihrer Entscheidungsbefugnis nicht in meine Kreise als Projektleiter einmischen.
Ich habe schließlich die SHELL-Studie für ADTC zum Erfolg gebracht, und ich werde auch das Marker Island Projekt meistern. Dieses Projekt ist in jeder Hinsicht meines. Mein Personal, meine Zeitpläne, meine Strategien, meine Software, meine Hardware. Und in jeder Form meine Entscheidung, seitdem ich eingesprungen bin um diese Sache zu regeln. Meine Erfahrung und meine Befugnis geht hier vor ihre Interessen als Aufsichtsrat.
Eine Reimplantation der bisherigen Upgrades ist nicht vorgesehen. Ich lasse dies nicht ohne weiteres zu. Geborgene Upgrades stellen ein uneinschätzbares Risiko dar; die Gründe hierfür fallen jedoch in meine technische Expertise, weshalb ich mir hier nichteinmal ansatzweise die Mühe machen möchte, die Gründe dafür zu erklären. Ebenso ist ein nachträgliches Patchen der Upgrades unnötig bis kontraproduktiv. Für diese Zwecke sind die Lern- und Evolutionsroutinen da, damit wir keine bestehenden Programmroutinen umgestalten müssen und die Intigrität der Software nicht gefährden.
Ich verstehe ihre Sorgen um die Intigrität der Firma, speziell wenn es um ggf. irreguläre Einsätze in urbanen Gebieten geht. hier fand eine sehr klare Risikoabwägung von meiner seite statt. Jede Verantwortung über diesen Einsatz ist bei mir zu suchen, lassen sie also Mr. Chow und das Gamma-Team aus dieser Debatte raus.
Die Beteiligung an Deep Cleaning ist in aussicht, aber aktuell erscheint mir dies noch zu riskant. Wir sollten weitere Entwicklungen und auswertungen abwarten. Zudem beachten sie: Die Einsatzreife ist von mir, und nur von mir zu bestimmen. Sie schicken diese fragilen Prototypen nicht für ein paar Wargames in den Wald nur um zu prüfen, ob sie ihren marktwirtschaftlichen Effektivitätskriterien entsprechen. Wenn wir einen Testlauf im realen Einsatz machen, dann geschieht dies, wenn wir eine 100%ige Erfolgssicherheit haben. Diese bestimme ich, und nicht die Herren vom Planungskommitee.

Zuletzt: Wie können sie es wagen, die von mir persönlich ausgesuchten Mitarbeiter als Risiken zu bezeichnen? Ich kenne jeden einzelnen Aspekt der Teilnehmer und ich habe keine Fehlentscheidung getroffen. Manche Entwicklungen sind als beobachtungswürdig ainzustufen, aber ich sehe bei keinem Mitarbeiter in der Projektgruppe ein unnötiges Risiko."
-MM, immernoch Projektleiter des Marker Island Resarch Project

Anmerkung: ich weiss es ist inkorrekt, dass ich die Datumsangaben nach dt. norm und nicht nach amerikanischer Norm schreibe.... aber so kommt man weniger durcheinander.
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