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Starcraft 2 Wings of Liberty

Bereich für Games, egal für welche Plattform

Starcraft 2 Wings of Liberty

Beitragvon Quizmaster » 8. Aug 2010, 21:25

Tja ich bin doch schwach geworden und hab meine Seele -ähm, ich meine natürlich nur meine persönlichen Daten ;) - an Blizzard verkauft und dafür Starcraft 2 erhalten. Hier mal meine Meinung zum Spiel nach einer Woche spielen.

Die Ausstattung
Ich habe nur die normale Edition gekauft und bin schon von der Ausstattung etwas entäuscht. Die DVD wird natürlich in einer DVD-Box verkauft, die in einem schicken Papp-Schuber untergebracht ist. Das ist noch in ordnung. Das Handbuch allerdings ist ein schlechter Scherz. Dieses nur 20Seiten lange in Schwarz-Weiß gedruckte Handbuch ist eher ein Schnelleinstieg. Es wird kurz auf Systemanforderungen und Installation eingegangen und die Vorgeschichte kurz zusammengefasst. Keine Beschreibung der Völker, Fähigkeiten oder Einheiten. Das konnte Blizzard früher besser. All diese Infos gibt es in der Hilfefunktion im Spiel oder auf http://eu.battle.net/sc2/de/.

Die Technik
Starcraft 2 benötigt zwingend eine Online-Aktivierung und eine Verknüpfung mit einem gültigem Battle-Net Account. Für den Account werden diverse persöhnliche Daten wie Name oder Adresse benötigt. Dafür kann danach das Spiel beliebig oft und in diversen Sprachen heruntergeladen werden. Nach der Aktivierung und Installation fragt das Spiel bei jedem Spielstart nach einem Einloggen ins Battle-Net. Allerdings ist dies für den Singleplayer-modus nicht notwendig. Wie bereits diskutiert gibt es keinen Netzwerk-modus. Jedes Multiplayerspiel kann nur übers Battle-Net erstellt werden, obwohl ich sicher bin, dass findige Programierer dafür eine nicht legale Lösung anbieten werden. Ich hatte allerdings bis jetzt keine Verbindungsprobleme oder Abstütze.

Der Grafikstil ist natürlich derselbe geblieben. Viele Gebäude und Einheiten sehen genauso aus wie im Vorgänger. Allerdings sind die Einheiten und Gebäude sehr polygonarm. Das Spiel wirkt dadurch recht altbacken. Trotzdem kann ich es nicht mit Maximalen Details spielen ohne das es unangenehm ruckelt. Wenn ich mich richtig erinnere gab es aber auch mit Diablo 2 am Anfang Performanceprobleme. Vielleicht hat man auch hier schlampig optimiert.

Die Kampange
Eines muss man Blizzard lassen: Den Kampangenmodus haben sie sehr gut hinbekommen. Fast die gesamte Kampange erlebt man an Bord der Hyperion (Raynors Flagschiff das schon aus Starcraft 1 bekannt ist). Hier kann man 4 verschiedene Räume besuchen in denen man mit z.B. Leuten reden kann -Wing Commander lässt grüßen-. Außerdem wird Forschung und Updates am Bord zwischen den Missionen erledigt. Diese stehen dann sofort bei Missionsbeginn zur verfügung. Dabei werden Updates durch Credits bezahlt und Forschung mit Protoss- oder Zerg-Forschungspunkte. Erstere gibt es für erfolgreiche Missionen und letztere für erfolgreiche Bonusziele innerhalb der Missionen. Hier muss man sich allerdings entscheiden. Jede Forschung schließt eine andere Technologie aus, so muss man sich z.B. entscheiden ob man das gute alte Forschungsschiff oder den neuen Raven als fliegende Unterstützung haben will, und Credits sind generell zuwenig verfügbar. Credits lassen sich auch noch anders verwenden, um damit Söldnerverträge abzuschließen. Wenn einmal ein Vertrag abgeschlossen ist kann man dann innerhalb jeder Mission mit Basis für Ressourcen aber ohne Bauzeit ein Trupp Söldner gerufen werden. Das sind stärkere Versionen der normalen Einheiten.
Außerdem schaltet jedem Mission eine neue Einheit frei. Hier gibt es sowohl bei Freund als auch Feind viele Einheiten, die im Mehrspielermodus nicht verfügbar sind. Fast jede terranische Einheit aus Starcraft 1 lässt sich freischalten. Wer hier allerdings Starcraft 1.5 ruft täuscht sich etwas. Das Missionsdesign ist wesentlich abwechlungsreicher. Das Aufgabenspektrum reicht von Eskortmissionen über Zugüberfälle bis hin zu Kämpfen gegen Über-Einheiten. Simples Basiszerstören ist die Ausnahme. In vielen Fällen ist die Mission aber stark auf die gerade freigeschaltete Einheit zugeschnitten. So gibt es eine Mission in der man schnelle Hit and Run angriffe ausführen soll, weil die Zerg nur in heftigen Wellen Nachts angreifen und am Tag wehlos ist. Die neuen Rächer ignorieren Vorsprünge und verursachen hohen Gebäudeschaden und sind daher perfekt für diese Mission geeignet. Dadurch ist die Kampange auf dem normalen Schwierigkeitgrad nur eine moderate Herrausforderung.
Die Story entwickelt sich nur recht mühsam. Man ist eigentlich die ganze Zeit damit beschäftigt Söldneraufträge zu erfüllen, um Geld zu verdienen. Erst kurz vorm Ende erfährt man mehr über den Auftragsgeber und über den Sinn hinter dem ganzen. Da ist die kleine optionale Protoss Mini Kampange die man als Zeratul durchspielt eine hoch willkommende Abwechsung. Allerdings sollten Ereignisse dieser Kampange in meinen Augen Raynors Handeln am Ende ändern und so zu einem anderem Kampangenende führen aber die Kampange ist und bleibt streng linear. Lediglich die Reihenfolge der Missionen lässt sich im begrenzten Ausmaß ändern, was aber kaum einen Unterschied macht. Das Ende ist generell recht mau und wirkt mehr nach einem Kampangenende als nach dem Ende eines Vollpreisspiels. Man fragt sich zurecht und nun..? Wars dass..?
Trotzdem ist die Kampange mit 26 Missionen und rund 20Stunden Spielzeit nicht gerade kurz geraten.

Der Multiplayermodus
Hier hat Blizzard wie bereits bekannt keine großen Veränderungen zum Vorgänger unternommen sondern viele kleine. Das ganze Spiel steuert sich deutlich komfortabler. Gebäude lassen sich auf Gruppentasten legen, Arbeiter beginnen automatisch mit dem Rohstoffabbau, wenn der Sammelpunkt auf einem Rohstofffeld liegt und bei allen Fähigkeiten wurde sinnvoll überlegt ob bei einem Druck auf den Button der Fähigkeit der gesammte Trupp oder nur eine Einheit diese Fähigkeit aktiviert. Zusätzlich gibt es keine Instant-Kill-fähigkeiten, die bei einer kleinen Unaufmerksamkeit die gesamte Armee nutzlos werden lässt wie z.B. die Blutbad-Fähigkeiten aus dem Vorgänger. Trotzdem ist das Spiel noch microlastiger geworden. Das liegt daran, das annähernd jede Einheit über eine aktivierbare Fähigkeit verfügt. Außerdem ist das Gelände wichtiger geworden, denn Boden-Einheiten können ohne Luftaufklärung nicht auf Einheiten schießen, die sich höher oder hinter Gestrüpp befinden. Außerdem sind die Einheiten im Durchschnitt wesentlich mobiler, was an verbesserten Transport möglichkeiten liegt. Die Protoss können z.B. Einheiten direkt ohne Bauzeit auf dem Schlachtfeld hinwarpen oder die Zerg können überall aus dem Boden herausbrechen entweder durch einen Nyduswurm oder dadurch, dass bestimmte Zerg sich im eingegrabenen Zustand bewegen können. Ich glaube, dass ich noch kein Spiel gesehen habe, indem ein Einheitenmix so wichtig war wie in Starcraft 2. Die meisten Einheiten sind einfach zu anfällig gegen ihren direkten Konter als dass ich mir vorstellen kann, dass Armeen aus nur einem Einheitentyp Erfolg haben kann. Dabei ist fast jede Einheit und Fähigkeit nützlich. Alles in allem ist hier ein runderneuertes und modernes Starcraft entstanden, das es geschaft hat die Stärken des Vorgängers weiter auszubauen und weitere Schwächen verloren hat.

Fazit und Demo
Mir macht das Spiel insgesamt großen Spass und ich bereue den Kauf nicht. Allerdings lohnt sich hier ein Preisvergleich. Die UVP von Blizzard liegt bei 60€ für die Normalfassung. Bei vielen Händlern aber ist das Spiel für ca. 40€ zu bekommen. Eine Demoversion im eigentlichen Sinne wird es wohl nicht geben allerdings liegen der Normalfassung 2 weitere Aktivierungscodes bei mit denen sich das Spiel herunterladen lässt und für 7Spielstunden oder 14Tagen, was auch immer eher verbraucht ist, aktivieren lässt. Das benötigt aber trotzdem einen Battle-Net Account und einen mehrere Gigabyte großen Download. Wenn trotzdem jemand Interesse hat kann er sich ja hier melden. Ich schicke dann demjenigen meinen Code zu.

mfg
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Re: Starcraft 2 Wings of Liberty

Beitragvon Cedric » 10. Aug 2010, 13:02

Moin,

vielen Dank für den Einblick. Das ist das erste neue Spiel seit langem, das mich ernsthaft interessiert. Da ich aber in den nächsten 12 Tagen assig viel zu tun haben werde und danach wegfahre, lohnt sich im Moment ein Kauf/eine Demo nicht. Da denke ich nach dem 11. September drüber nach ;)

Klingt insgesamt sehr durchwachsen. Scheint sich alles bestätigt zu haben, was man sich schon vorher dachte: Große Ähnlichkeit zum Vorgänger, sehr gute Kampagne, nervige Registrierung und unnötig kastrierter Multiplayer-Modus. Ob es für mich passend ist, weiß ich nicht so recht: Ich bin ja durch exzessives Micromanagement oft überfordert.
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Re: Starcraft 2 Wings of Liberty

Beitragvon Quizmaster » 10. Aug 2010, 13:17

Micromanagment ist ja auch nicht so meine Stärke. Das Spiel hat aber Szenarien zum üben von Micromanagment. Dort gilt es dann je nach Mission die richtige Einheit für den richtigen Job oder die richtige Fähigkeit zur richtigen Zeit zu aktivieren. Ich zumindest habe alle Protossszenarien schon bestanden und spiele jetzt im Battle Net mit moderatem Erfolg(aktuell Übungsliga mit ca. 50% Siegesqoute). Wie schon gesagt, ich habe 2 Democodes zu verschenken, wenn du einen haben willst.

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Re: Starcraft 2 Wings of Liberty

Beitragvon Quizmaster » 22. Dez 2010, 15:08

Mitlerweile ist eine Demo zu Starcraft 2 veröffentlicht worden. Angeblich benötigt man für diese keinen Battle.Net Account und kann daher bedenkenlos downloaden.

Hier der Link: http://www.gamestar.de/spiele/starcraft-2-wings-of-liberty/downloads/starcraft_2_wings_of_liberty,43475,2320071.html

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Re: Starcraft 2 Wings of Liberty

Beitragvon Quizmaster » 1. Apr 2011, 16:52

Ab heute unterstützt Starcraft 2 auch die Bewegungssteuerung Kinect von Microsofts X-Box. Wobei das wohl noch nicht ganz ausgereift zu sein scheint...

http://www.gamestar.de/index.cfm?pid=1589&pk=17960

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